KRANKENTAGGELD: SCHÜTZEN SIE IHRE MITARBEITENDEN UND IHR UNTERNEHMEN.
Die Krankentaggeldversicherung (KTG), auch Erwerbsausfallversicherung bei Krankheit genannt, sichert einen Teil des Lohns Ihrer Mitarbeitenden bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit.
LÖHNE SCHÜTZEN. IHR UNTERNEHMEN BEWAHREN.
Die Krankentaggeldversicherung (KTG) sichert einen Teil des Einkommens krankgeschriebener Mitarbeitender und begrenzt die finanzielle Belastung des Arbeitgebers. Entdecken Sie die vier wesentlichen Elemente einer passenden KTG-Deckung.
BIS ZU 80 % DES LOHNS
Lohnfortzahlung
Bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit zahlt die Krankentaggeldversicherung in der Regel Taggelder von 80 % des versicherten Lohns, gemäss den Vertragsbedingungen. Finanzielle Sicherheit für Ihre Mitarbeitenden.
BIS ZU 730 TAGE
Leistungsdauer
Eine Krankentaggeldversicherung kann Taggelder während 730 Tagen vorsehen, in der Regel innerhalb einer Rahmenfrist von 900 Tagen. So bewältigen Sie lange krankheitsbedingte Ausfälle, ohne die gesamten Lohnkosten allein zu tragen.
EINE PASSENDE WARTEFRIST
Wartefrist
7, 14, 30 oder 60 Tage: Die Wartefrist bestimmt, ab wann der Versicherer die Taggelder auszahlt. Mit der passenden Wartefrist bringen Sie die KTG-Prämien und die vom Unternehmen getragenen Kosten ins Gleichgewicht.
EINE LÖSUNG FÜR IHRE MITARBEITENDEN
Kollektivdeckung
Mit einer kollektiven Krankentaggeldversicherung versichern Sie die Mitarbeitenden Ihres Unternehmens in einem einzigen Vertrag. Leistungen, versicherte Personalkategorien und Aufnahmebedingungen werden nach den Bedürfnissen Ihres Betriebs festgelegt.
ZAHLT IHR UNTERNEHMEN ZU VIEL FÜR SEIN KRANKENTAGGELD?
Obligatorisch oder freiwillig, Lohnfortzahlung, Prämien und Kündigung: Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Krankentaggeldversicherung für Schweizer Unternehmen.
ALLES ÜBER DAS KRANKENTAGGELD IN DER SCHWEIZ
Ist die Krankentaggeldversicherung (KTG) in der Schweiz obligatorisch?
Nein, die Krankentaggeldversicherung ist in der Schweiz grundsätzlich nicht obligatorisch. Einige Gesamtarbeitsverträge (GAV) schreiben ihren Abschluss jedoch vor. Ohne Krankentaggeldversicherung bleibt der Arbeitgeber verpflichtet, den Lohn bei Krankheit weiterzuzahlen, und zwar während einer Dauer, die sich nach dem Gesetz und den anwendbaren Bedingungen richtet.
Wer bezahlt die Prämien der Krankentaggeldversicherung: der Arbeitgeber oder die Arbeitnehmenden?
Bei einer kollektiven Krankentaggeldversicherung werden die Prämien oft je zur Hälfte zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmenden aufgeteilt. Diese Aufteilung hängt jedoch vom Vertrag, von einem allfälligen Gesamtarbeitsvertrag und von den anwendbaren Bestimmungen ab. Der Arbeitgeber kann auch einen grösseren Anteil übernehmen.
Was ist der Unterschied zwischen der Krankentaggeldversicherung und der Unfallversicherung (UVG)?
Die Krankentaggeldversicherung deckt den Einkommensausfall bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit. Die Unfallversicherung nach UVG greift bei Berufsunfällen und, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, bei Nichtberufsunfällen. Die beiden Versicherungen decken also unterschiedliche Risiken ab und ergänzen sich.
Muss ein Arbeitgeber einer kranken Mitarbeiterin oder einem kranken Mitarbeiter weiterhin den Lohn zahlen?
Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Das Obligationenrecht sieht eine Lohnfortzahlungspflicht für eine begrenzte Dauer vor, die insbesondere von der Anzahl Dienstjahre und der anwendbaren Regelung abhängt. Eine kollektive Krankentaggeldversicherung kann diese gesetzliche Regelung durch einen mindestens gleichwertigen Schutz ersetzen, in der Regel mit 80 % des Lohns während 720 oder 730 Tagen.
Kann ein Unternehmen die Krankentaggeldversicherung wechseln, um Prämien zu sparen?
Ja. Ein Unternehmen kann Angebote vergleichen und den KTG-Versicherer unter Einhaltung der Kündigungsfristen seines Vertrags wechseln. Vor jedem Wechsel ist es jedoch entscheidend, die Bedingungen für die Übernahme der Mitarbeitenden, allfällige Vorbehalte und die Behandlung bereits laufender Arbeitsunfähigkeiten zu prüfen.
Was ist beim Krankentaggeld der Unterschied zwischen einer Wartefrist von 14, 30 oder 60 Tagen?
Die Wartefrist bestimmt, ab wann die Krankentaggeldversicherung die Taggelder auszahlt. Je länger diese Frist ist, desto tiefer ist in der Regel die Prämie. Im Gegenzug muss das Unternehmen den Lohn während einer längeren Zeit selbst weiterzahlen, gemäss seinen gesetzlichen und vertraglichen Pflichten. Die richtige Wahl hängt von seiner finanziellen Leistungsfähigkeit und seinen Bedürfnissen ab.